Essbare Stadt

Mit dem Projekt Essbare Stadt: viele Urban Gardening – Hot Spots für Bremen stellt sich ÖkoStadt in diesem Jahr die Aufgabe, ein langfristiges Profil „Essbare Stadt“ für Bremen zu entwickeln.

Das Konzept „Essbare Stadt“ wird seit einigen Jahren bereits in mehreren Städten erfolgreich umgesetzt, so in Andernach, Kassel oder Minden, aber auch in Groningen oder Todmorden/Großbritannien, dem Vorreiter der „Essbaren Städte“. Es versteht sich als ein Weg unter vielen, wie Stadtbewohner sich ökologisch nachhaltig ernähren und welchen Beitrag der oder die einzelne dazu leisten kann.

Zur Profilentwicklung „Essbare Stadt Bremen“ bedarf es folgender Maßnahmen, die von ÖkoStadt in der Folge umzusetzen sind:

1) Best-Practice-Beispiele der „Essbaren Stadt“ werden im Detail auf ihre Übertragbarkeit auf Bremer Verhältnisse überprüft

2) Entwicklung eines schlüssigen, in den Folgejahren ab 2017 schrittweise zu realisierenden Leitfadens „Essbare Stadt“, der alle für Bremen relevanten Aspekte berücksichtigt

3) Einleitung von ersten Schritten zur Umsetzung der „Essbaren Stadt“

ÖkoStadt führt das Projekt in enger Abstimmung mit BIOstadt Bremen durch und wird durch diese unterstützt. Ein weiterer Kooperationspartner ist der Internationale Garten Walle e.V.

Formen der „Essbaren Stadt“, die im Einzelnen auf ihre Übertragbarkeit hin geprüft werden sollen, sind u.a.:

• Selbsterntegärten
• Krautgärten
• Bewohnergärten im Geschosswohnungsbau
• Schulgärten in öffentlichen Grünanlagen
• von Anliegern betreute Streuobstwiesen
• von Anliegern betreute Beete in öffentlichen Grünanlagen
• Permakulturwald


Um Best-Practice-Beispiele vor Ort detailliert kennen zu lernen, werden zwei Exkursionen durchgeführt, zum einen nach Groningen und zum anderen nach Dessau. Hierbei steht vor allem der Aspekt der Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt der Untersuchung.

Kontakt
Dorothea Becker
Projektleitung Essbare Stadt
dorothea.becker@oekostadt-bremen.de

Der einzige Weg zur Lösung eines globalen Problems sind weltweite lokale Lösungen. Ich glaube, es gibt eigentlich überhaupt nichts, was ausschließlich global wäre. Alles Globale hat vielmehr lokale Wurzeln.

Dr. Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1993