Essbare Stadt

Mit dem Projekt Essbare Stadt: viele Urban Gardening – Hot Spots für Bremen leistet ÖkoStadt einen Beitrag, um ein langfristiges Profil „Essbare Stadt“ für Bremen zu entwickeln.

Das Konzept „Essbare Stadt“ wird seit einigen Jahren bereits in mehreren Städten erfolgreich umgesetzt, so in Andernach, Kassel oder Minden, aber auch in Groningen oder Todmorden/Großbritannien, dem Vorreiter der „Essbaren Städte“.

Es versteht sich als ein Weg unter vielen, wie Stadtbewohner sich ökologisch nachhaltig ernähren und welchen Beitrag der oder die einzelne dazu leisten kann.
Es gibt unterschiedliche Formen und Ausgestaltungen, wie z.B.:

• Selbsterntegärten
• Krautgärten
• Bewohnergärten im Geschosswohnungsbau
• Schulgärten in öffentlichen Grünanlagen
• von Anliegern betreute Streuobstwiesen
• von Anliegern betreute Beete in öffentlichen Grünanlagen
• Permakulturwald

Zur künftigen Profilentwicklung „Essbare Stadt Bremen“ wurden mit diesem Projekt, das im Juni 2017 abgeschlossen wurde, folgende Grundlagen geschaffen:

1) Überprüfung von unterschiedlichen Best-Practice-Beispielen der „Essbaren Stadt“ auf ihre Übertragbarkeit auf Bremer Verhältnisse. Dazu wurden drei Exkursionen durchgeführt, nach Groningen, Dessau und München. Hierbei standen in Interviews mit den Verantwortlichen vor Ort die Beweggründe, die Finanzierung, die Personalausstattung, die praktische Umsetzung sowie der Blick auf Erfolgsfaktoren und Hemmnisse im Mittelpunkt der Untersuchung.

2) Herausgabe eines schrittweise zu realisierenden Leitfadens „Essbare Stadt“, der die für Bremen relevanten Aspekte berücksichtigt.

Der Leitfaden sowie die in einer Synopse aufbereitete Gegenüberstellung der besuchten drei Projekte können hier nachgelesen oder auch als Broschüre bei ÖkoStadt angefordert werden.

Kontakt
Peter Brodersen
info@oekostadt-bremen.de

Gefördert mit Projektmitteln des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr

Der einzige Weg zur Lösung eines globalen Problems sind weltweite lokale Lösungen. Ich glaube, es gibt eigentlich überhaupt nichts, was ausschließlich global wäre. Alles Globale hat vielmehr lokale Wurzeln.

Dr. Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1993