Schulprojekt an der GSM und an der KSA – Wind nutzen – Grünen Strom erzeugen

Dieses Projekt hat zum März 2021 an der Gesamtschule Bremen-Mitte (GSM) und an der Oberschule an der Kurt-Schulmacher-Allee (KSA) begonnen. In vier Kursen haben Jugendliche die Möglichkeit mit dem Bau eines sogenannten “C-Rotors” handwerkliches Arbeiten und technisches Wissen über die Windenergie zu erlernen.

Es werden in den Kursen einige portable Windkraftanlagen gebaut, die auf Veranstaltungen, wie der Breminale oder auf Kundgebungen von Fridays for Future als mobile Ladestationen dienen sollen. Außerdem sollen einige Anlagen als feste Ladestationen auf dem Schulhof und im Schulgarten fungieren.

Die Schüler*innen erlernen in einfachen handwerklichen Schritten, wie mit Bauteilen aus dem Baumarkt und aus Fahrrad-Werkstätten der „C-Rotor gebaut werden kann und erfahren vom Kursleiter Johannes Prescher die physikalischen Grundlagen der Windenergietechnik. Die Jugendlichen arbeiten gemeinsam in kleinen Gruppen. So wird der Teamgeist und der soziale Umgang miteinander in diesem Projekt gestärkt!

Im Frühjahr geht es dann in einer Exkursion raus aus Bremen zu einer E-115 Windenergieanlage. Söhnke Schierloh, Projektiere von Windkraftanlagen und Johannes Prescher erklären dann vor und in der Anlage die Details einer großen Anlage.

Anders als die große, konventionelle Windenergieanlage dreht der „C-Rotor“ vertikal und sieht etwas anders aus:

Ein von Johannes Prescher gebauter Prototyp zeigt die Funktionsfähigkeit des C-Rotors. Das Windrad basiert auf den Ideen von Günter Hacker, die in seinem Buch “Wind nutzen 2 – Einen C-Rotor bauen“:https://www.buecher.de/shop/naturwissenschaften/wind-nutzen-2-ebook-epub/hacker-guenther/products_products/detail/prod_id/59980751/ festgehalten sind. Für die Stromerzeugung wird ein Nabendynamo vom Fahrrad verwendet. Das C-Profil der Rotorblätter wird aus einer Dachrinne gesägt.

Förderer dieses Projektes sind bisher das Ortsamt Östliche Vorstadt sowie die Sparkasse Bremen.

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Los geht's – mit den C-Profilen für die Rotorblätter

Der einzige Weg zur Lösung eines globalen Problems sind weltweite lokale Lösungen. Ich glaube, es gibt eigentlich überhaupt nichts, was ausschließlich global wäre. Alles Globale hat vielmehr lokale Wurzeln.

Dr. Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1993