Wem gehört die Umwelt?

Umwelt Tage Bremen 2008

In diesem Jahr drehte sich bei den Umwelt Tagen Bremen alles um das Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie.

Seit der Konferenz für Umwelt und Entwicklung von Rio 1992 gehört es zum Leitbild der Nachhaltigkeit, die ökologische, ökonomische und soziale Dimension zu gleichen Teilen zu berücksichtigen
In der Praxis lässt sich insbesondere die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie oft nicht verwirklichen, und so räumen Firmen häufig genug wirtschaftlichen Überlegungen Vorrang vor Umweltfaktoren ein und spielen z.B. Arbeitsplätze gegen Umweltauflagen aus.

Doch es gibt auch Unternehmen und nicht zuletzt Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen einsetzen und damit an der Basis „ökologisch wirtschaften“.

In unterschiedlichen Veranstaltung werden sowohl positive als auch negative
Beispiele der komplexen Zusammenhänge zwischen Ökologie und Ökonomie beleuchtet.

Podiumsdiskussion
Nachhaltiger Konsum zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Zum Widerspruch zwischen ökologischem Anspruch und alltäglicher Realität. Soziale, psychologische und ökonomische Ursachen Umwelt schädigenden Konsumverhaltens. Zur Diskussion steht ebenfalls die Frage der Chancen und Grenzen kritischen Konsums als politisches Mittel für eine ökologische und gesellschaftliche Wende.
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Kurzfilmwettbewerb “Wem gehört die Umwelt?“

Für den Kurzfilmwettbewerb können Beiträge aus verschiedenen Genres eingereicht werden, von Dokumentationen über Spielfilme bis hin zu Animations- und Trickfilmen. Eine Fachjury des Filmbüros Bremen wählt aus den Einsendungen die besten Filme aus, die im Rahmen der Abschlussveranstaltung gezeigt und prämiert werden.
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Buchvorstellung Uns gehört die Welt! von Klaus Werner-Lobo

Das Buch erklärt die Zusammenhänge zwischen globaler Wirtschaftspolitik, Armut, Krieg, Kinderarbeit, Migration, Umweltzerstörung und unserem Alltag. Der Autor Klaus Werner stellt sein neues Buch vor.
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Ausstellung “Meins Deins Unseres – Wem gehört die Umwelt?”

Schülerinnen und schüler der Klasse 7.4. der gesamtschule Bremen-Mitte verarbeitetenn ihre Eindrücke und Ansichten zum diesjährigen Thema in Bildern und anderen künstlerischen Formen, die als Ausstellung in den Räumen der Friedensgemeinde in der Humboldtstrasse zu sehen waren.
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Vortrag: Auswege aus dem Strommonopol

Sind Energiegenossenschaften eine Alternative zu monopolisierter Stromversorgung?
Mit weiteren Beispielen individueller und gemeinschaftlicher Stromerzeugung.
Referent: Alexis Passadakis, ATTAC Berlin.
Moderator: Klaus Prietzel, BUND, Bremen
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Vortrag: Wasserwirtschaft : Ware oder Gemeinschaftsgut

Welchen Herausforderungen muss sich die Wasserwirtschaft in den nächsten Jahren stellen? Welche Rolle kommt dabei den Kommunen als Verantwortlichen für die Wasserversorgung zu?
Referent: Dr. Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin.
Moderator: Prof. Ernst Mönnich, Fachhochschule, Bremen
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Vortrag: Essen für den Klimaschutz?

Kann nachhaltige Ernährung die Umwelt für zukünftige Generationen erhalten? Wie kann ein gerechter Zugang zu Nahrungsmitteln für alle Menschen gewährleistet werden?
Referent: Dr. Karl von Koerber, Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie, München.
Moderator: Friedhelm Blüthner, Umwelt beauftragter der Bremischen Evangelischen Kirche
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Der einzige Weg zur Lösung eines globalen Problems sind weltweite lokale Lösungen. Ich glaube, es gibt eigentlich überhaupt nichts, was ausschließlich global wäre. Alles Globale hat vielmehr lokale Wurzeln.

Dr. Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 1993